tsunami

"Tsunami" - diese furchtbare Naturkatastrophe in Südostasien überschattet seit dem zweiten Weihnachtstag 2004 das Weltgeschehen. Durch unseren indischen Partner, Blaze Kannan, erfuhr das IHW, dass in dem von uns seit 27 Jahren unterstützen Behindertenzentrum glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen war. Allerdings teilte der Projektpartner mit, dass

viele kleine Fischerdörfer entlang der Küste völlig zerstört seien und viele Menschen in den Tod gerissen wurden. Für ihn war es selbstverständlich, die betroffenen Opfer aus dem Umfeld mit Nahrungsmitteln und Wasser zu versorgen und den Obdachlosen Unterkunft zu gewähren. Sofort nach der Katastrophe hat das Indien-Hilfswerk eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Da das Spendenaufkommen so überwältigend war, haben sich Elisabeth Lenzen und Heribert Kamps, beide seinerzeit Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, vor Ort ein Bild darüber gemacht, wo am besten die Spendengeleder eingesetzt werden können.

 

Folgende Hilfsmaßnahmen wurden durchgeführt:

  • Impfung von ca. 60.000 Menschen auf einer Strecke von 650 km der Küste entlang gegen Typhus, Cholera, Dengue Fieber und Hepatitis

 

Impfaktion  
   
  • Reparatur der Fischerboote
 
   
  • Wiederaufbau eines Fischerdorfes
  • Mitfinanzierung des Unterhaltes eines Trauma-Behandlungszentrums für Kinder und Jugendliche in Cuddalore
  • Einrichtung eines Kleinkreditsystems zur Finanzierung von privaten Kleinstunternehmen
  • Kauf eines Grundstückes zum Aufbau eines neuen Zentrum (siehe LHC RRD)
Verteilung von Hilfsgütern